Ein tabellarischer Lebenslauf ist ein wichtiger Bestandteil jeder Bewerbung. Arbeitgeber nutzen ihn, um schnell einen Überblick über die Qualifikationen und Erfahrungen eines Bewerbers zu erhalten. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über den tabellarischen Lebenslauf wissen musst.
Was ist ein tabellarischer Lebenslauf?
Ein tabellarischer Lebenslauf ist eine strukturierte Übersicht über die persönlichen Daten, die Ausbildung, die berufliche Erfahrung und weitere Qualifikationen eines Bewerbers. Er wird in einer klaren und gut lesbaren Form dargestellt, meist in zwei Spalten: links stehen die Zeitangaben, rechts die jeweiligen Tätigkeiten oder Stationen.
Der Lebenslauf soll dem Arbeitgeber innerhalb kurzer Zeit zeigen, ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle geeignet ist. Deshalb ist es wichtig, ihn übersichtlich und präzise zu gestalten.
Aufbau eines tabellarischen Lebenslaufs
Ein tabellarischer Lebenslauf besteht aus mehreren Abschnitten. Diese Abschnitte sollten in einer sinnvollen Reihenfolge stehen, um eine klare Struktur zu gewährleisten.
1. Persönliche Daten
Am Anfang des Lebenslaufs stehen die persönlichen Informationen. Dazu gehören:
- Vor- und Nachname
- Geburtsdatum und Geburtsort
- Adresse
- Telefonnummer
- E-Mail-Adresse
Falls gewünscht, kann hier auch ein Bewerbungsfoto eingefügt werden. In Deutschland ist dies zwar keine Pflicht, aber oft üblich.
2. Berufserfahrung
Hier werden die bisherigen beruflichen Stationen aufgelistet. Jede Position sollte folgende Informationen enthalten:
- Zeitraum der Beschäftigung (Monat/Jahr – Monat/Jahr)
- Name des Unternehmens
- Tätigkeitsbereich oder Jobtitel
- Kurze Beschreibung der Aufgaben
Wenn du wenig Berufserfahrung hast, kannst du auch Praktika oder Nebenjobs in diesen Abschnitt aufnehmen.
3. Ausbildung
Die schulische und akademische Ausbildung wird ebenfalls in einer tabellarischen Form dargestellt. Hier sollten folgende Informationen enthalten sein:
- Zeitraum der Ausbildung
- Name der Schule oder Universität
- Abschluss und Schwerpunkt
Falls relevante Weiterbildungen oder Zusatzqualifikationen erworben wurden, können diese ebenfalls in diesem Abschnitt erwähnt werden.
4. Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten
In diesem Abschnitt werden zusätzliche Qualifikationen aufgelistet, die für die angestrebte Position relevant sind. Dazu gehören:
- Sprachkenntnisse (z. B. Englisch: fließend in Wort und Schrift)
- EDV-Kenntnisse (z. B. Microsoft Office, Photoshop)
- Führerschein (falls für den Job relevant)
5. Ehrenamtliche Tätigkeiten und Engagement
Falls du dich in sozialen Projekten, Vereinen oder ehrenamtlichen Organisationen engagierst, kannst du dies hier erwähnen. Dies zeigt dem Arbeitgeber, dass du verantwortungsbewusst und engagiert bist.
6. Interessen und Hobbys
Dieser Abschnitt ist optional. Allerdings kann es vorteilhaft sein, Hobbys zu nennen, die zur ausgeschriebenen Stelle passen. Beispielsweise kann ein Interesse an Technik bei einer Bewerbung im IT-Bereich von Vorteil sein.
Die richtige Form des tabellarischen Lebenslaufs
Der tabellarische Lebenslauf sollte nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch überzeugen. Hier sind einige Tipps für die richtige Formatierung:
- Schriftart und Schriftgröße: Verwende eine seriöse Schriftart wie Arial oder Times New Roman in der Größe 10 bis 12.
- Überschriften: Die einzelnen Abschnitte sollten durch fette Überschriften klar voneinander getrennt sein.
- Struktur: Achte darauf, dass dein Lebenslauf eine klare und logische Struktur hat. Die Angaben sollten in umgekehrt chronologischer Reihenfolge erfolgen, also die neuesten Erfahrungen zuerst.
- Kürze und Präzision: Ein tabellarischer Lebenslauf sollte nicht länger als zwei Seiten sein. Fasse die wichtigsten Informationen prägnant zusammen.
Häufige Fehler im tabellarischen Lebenslauf
Beim Erstellen eines Lebenslaufs passieren häufig Fehler. Diese können jedoch leicht vermieden werden.
1. Unklare Struktur
Ein unübersichtlicher Lebenslauf macht es dem Arbeitgeber schwer, die relevanten Informationen schnell zu erfassen. Achte daher auf eine klare und einheitliche Struktur.
2. Rechtschreibfehler
Fehlerhafte Texte wirken unprofessionell. Daher solltest du deinen Lebenslauf gründlich Korrektur lesen oder von jemand anderem prüfen lassen.
3. Zu allgemeine Formulierungen
Statt vager Angaben wie „gute Computerkenntnisse“ solltest du konkret nennen, welche Programme du beherrschst.
4. Unpassende oder unwichtige Informationen
Nicht jede Information gehört in den Lebenslauf. Private Details oder irrelevante Jobs sollten weggelassen werden, wenn sie nichts mit der angestrebten Stelle zu tun haben.
Fazit
Ein tabellarischer Lebenslauf ist ein essenzielles Dokument in jeder Bewerbung. Mit einer klaren Struktur, präzisen Angaben und einem professionellen Design kannst du deine Chancen auf den gewünschten Job erhöhen. Achte darauf, dass dein Lebenslauf aktuell, fehlerfrei und gut lesbar ist. So hinterlässt du einen positiven Eindruck bei potenziellen Arbeitgebern.